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Info - Supermarkt

Kältemittelüberwachung im Supermarkt

Beim heutigen Einsatz von Kälteanlagen müssen rechtliche Anforderungen eingehalten werden, damit der Austritt von Kältemittel rechtzeitig entdeckt wird. Hierzu werden Kältemittelwarnanlagen eingesetzt und hierbei geht es hauptsächlich darum, dass die Arbeitsplatzsicherheit des Personals gewährleistet wird, dass der Umweltschutz eingehalten wird oder um Schäden an Produkten, Gebäuden oder Einrichtungen zu minimieren bzw. auszuschließen. Für all diese Anforderungen werden die üblichen Punktdetektoren (MGS-150, MGD-100, MGS-400) , die den Anforderungen der gesetzlichen Vorgaben gerecht werden, eingesetzt.

Allerdings besitzen diese Detektoren eine Empfindlichkeit, die kleinste Leckagen nicht detektieren und somit auch nicht erkennen können. Dies bedeutet zwangsläufig, dass die Warnanlage nicht reagiert, aber Kältemittel, wenn auch in einem nicht gefährlichen Maße, austritt.Der Anwender spürt diesen Austritt nur daran, dass in gewissen Abständen Kältemittel nachgefüllt werden muss. Somit sind diese kleinen Leckagen rein wirtschaftlich gesehen große Verluste, die man durch eine hochempfindliche Kältemittelwarnanlage reduzieren könnte.

Diese Verluste spielen natürlich auch in Supermärkten eine große Rolle, da in Supermärkten viele Produkte gekühlt werden müssen.

An diesem Punkt des Kältemittelmanagements setzen die hochempfindlichen Kältemittelwarnanlagen der Fa. Bacharach an. 

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Die Kältemittelwarnanlagen HGM-MZ (für halogenhaltige Kältemittel), CO2-MZ (für Kohlendioxid R744), AGM-MZ (für Ammoniak) sind mit einem präzisen NDIR Sensor ausgestattet, der auch kleinste Leckagen bis zu 1ppm erkennen kann. Der eingesetzte NDIR Sensor hat keine Querempfindlichkeit zu anderen Stoffen und auch Temperaturunterschiede beeinflussen die Genauigkeit nicht. Diese hohe Empfindlichkeit führt nicht nur zur Detektion kleinster Leckagen, sondern auch zur schnelleren Detektion einer Leckage.

Somit genügt das HGM-MZ nicht nur den gesetzlichen Anforderungen, sondern hilft dem Anwender Kältemittel und damit verbunden auch Energiekosten einzusparen.

Das Prinzip des HGM-MZ und der anderen Bacharach Modelle besteht darin, dass dem Sensor, die zu überwachende Luft zugeführt wird. Dies bedeutet, dass kein Punktdetektor vor Ort notwendig ist, sondern Luft an der Entnahmestelle abgesaugt wird und dem Sensor über ein Schlauchsystem zugeführt wird. Das HGM-MZ kann so bis zu 32 solcher Absaugzonen überwachen. Sogar in Kühlmöbeln können Schläuche installiert werden um eine Leckage innerhalb der Kühlmöbel zu erkennen.

 

Alarm wird ausgelöst sobald die Kältemittelwarnanlage eine Undichtigkeit detektiert. Auf dem Display wird die Absaugzone angezeigt, bei der die Leckage entdeckt wurde. Nun kann vor Ort mit einem hochgenauen portablen Lecksuchgerät, wie dem Bacharach PGM-IR, eine Lecksuche, zur genauen Lokalisierung, durchgeführt werden. Handelsübliche portable Lecksuchgeräte haben normalerweise nicht diese niedrige Empfindlichkeit des HGM-MZ und können somit diese Lecks auch nicht detektieren. Das portable PGM-IR ist daher das Lecksuchgerät, das in solch einer Situation genutzt werden sollte. Wie auch das HGM-MZ kann das PGM-IR kleinste Leckagen bis zu 1ppm detektieren und ist ebenfalls mit einer Bibliothek von über 50 halogenhaltigen Kältemitteln ausgestattet. Die Dauer einer  Lecksuche kann mit dem PGM-IR erfahrungsgemäß halbiert werden, sofern das Leck mit einem handelsüblichen Detektor überhaupt gefunden werden kann. 

HGM-MZ-1Ein weiterer Vorteil der Bacharach Kältemittelwarnanlagen ist die Tatsache, dass nur ein Sensor eingesetzt wird. Kältemittelwarnanlagen müssen gemäß gesetzlicher Anforderungen überprüft bzw. kalibriert werden. Bei einem System, das mit Punktdetektoren ausgestattet ist, muss jeder einzelne Transmitter geprüft werden. Da das Bacharach System mit nur "einem" Sensor ausgestattet ist, muss daher auch nur ein Sensor überprüft bzw. kalibriert werden. Die Wartung des Gerätes wird dadurch, sowie durch die lange Lebensdauer des Sensors (bis zu 7 Jahre) vereinfacht.

Das HGM-MZ, das halogenhaltige Kältemittel detektiert, ist mit einer elektronischen Bibliothek von über 50 Kältemitteln ausgestattet. Diese Bibliothek wird stetig erweitert und der Anwender kann eine aktualisierte Bibliothek selbst installieren, ohne dass der Sensor gewechselt werden muss. Der Vorteil dieser Bibliothek besteht darin, dass z.B. eine Absaugzone R404A detektiert und die nächste Zone R22 detektiert. Der Anwender kann so neue Kühlanlagen oder Kühlmöbel einsetzen ohne dass er eine neue Kältemittelwarnanlage benötigt.

Zusammenfassend kann gefolgert werden, dass die stationäre Kältemittelwarnanlage HGM-MZ, CO2-MZ, AGM-MZ und das portable Kältemittellecksuchgerät PGM-IR Systeme sind, die nicht nur den gesetzlichen Anforderungen gerecht werden, sondern auch dem Anwender und dem Anlagenbauer wirtschaftliche Vorteile bieten, die in der heutigen Zeit nicht vernachlässigt werden dürfen.

 

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Lecksuche in einem Supermarkt: Teil 1

Lecksuche in einem Supermarkt: Teil 2